Aktuelles

  • Eine Wende in China?
    Nach einer Veröffentlichung des britischen Fachportals Carbon Brief lagen Chinas Emissionen von CO2 in diesem Jahr um 1,6 % niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und sie sind in den letzten 12 Monaten um 1 % zurück gegangen. Zum ersten Mal hat das Wachstum der sauberen Stromerzeugung in China dazu geführt,
  • Atlantische Umwälzströmung vor dem Kipp-Punkt?
    19. Oktober in Reykjavik: Offener Brief von Klimawissenschaftlern an Ministerrat der nordischen Länder übergeben. Prof. Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) überreicht den von Klimaforschern unterzeichneten Brief an Islands Klimaminister Guðlaugur Þór Þórðarson und trägt über den Stand der Forschung vor. In der arktischen Region sind fünf der sechzehn Kippelemente im Erdsystem lokalisiert: der grönländische Eisschild,
  • Keine heiße Luft mehr … bitte!
    UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) bringt im Herbst jeden Jahres einen Bericht heraus, der die tatsächlich erreichten mit den notwendigen Emissionseinsparungen vergleicht. Der Bericht 2024 ist heute erschienen. Die Zukunft unseres Planeten steht auf dem Spiel. Wir befinden uns mitten in einem Klimanotstand, und das Zeitfenster zum Handeln schließt sich schnell. Der UNEP-Bericht über die Emissionslücke 2024 macht deutlich,
  • Rekordtemperaturen an Land und an den Meeresoberflächen
    Der Copernicus Climate Change Service (C3S) titelt: Sommer 2024 – weltweit und in Europa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. In den letzten drei Monaten des Jahres 2024 hat die Erde den heißesten Juni und August, den heißesten Tag und den heißesten borealen Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Diese Reihe von Temperaturrekorden erhöht die Wahrscheinlichkeit,
  • Nimmt der Klimawandel weiter Fahrt auf?
    Diese Frage kann man sich stellen, wenn man sich die Entwicklung der Emissionen von Kohlenstoffdioxid im Land Bremen ansieht. Für das Berichtsjahr 2022 liegen die Emissionen noch etwa 1 Million Tonnen über dem Ziel für 2023. Diese Ziel wurde im Abschlussbericht der Enquetekommission 2021 formuliert (siehe Diagramm). In den 32 Jahren von 1990 bis 2022 wurden die Emissionen um etwa 3,1 Millionen Tonnen gesenkt –
  • Wattenmeer erwärmt sich doppelt so schnell wie globale Ozeane
    Eine Pressemitteilung aus dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung: Der Klimawandel wirkt auf alle Ebenen des Wattenmeeres ein: Temperaturerhöhung und Meeresspiegelanstieg verändern die Morphologie der Küste und die Sedimentdynamik. Im Vergleich zum globalen Ozean hat sich die Nordsee in den letzten 60 Jahren im Mittel fast doppelt so stark erwärmt. Dabei haben vor allem milde Winter und sehr warme Sommertemperaturen einen großen Einfluss auf das Ökosystem. 
  • Der 22. Juli 2024 war der wärmste Tag …
    Laut dem EU Klimadienst Copernicus war Montag, der 22. Juli 2024 der bisher wärmste Tag. Laut den Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) hat die Erde gerade den wärmsten Tag der jüngeren Geschichte erlebt. Am Montag, den 22. Juli 2024 erreichte die globale Tagesdurchschnittstemperatur im ERA5-Datensatz mit 17,16 °C einen neuen Rekordwert. Dies übertrifft den bisherigen Rekord von 17,09 °C,
  • Was der Klimawandel wirklich kostet
    beleuchtet Michael Springer in Spektrum der Wissenschaft (7.24, p. 49, 2024): Die wirtschaftlichen Folgen der Erderwärmung lassen sich immer besser prognostizieren. Sie stellen den Aufwand sämtlicher Umweltschutzmaßnahmen weit in den Schatten. Ein Team um die Ökomathematikerin Leonie Wenz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat im April 2024 detailliert ausgerechnet, was der Klimawandel für die Weltwirtschaft in den kommenden 26 Jahren bedeutet.
  • Geld für Bremer Wasserstoffprojekte
    Christoph Barth im Weserkurier vom 16. Juli 2024: „Bremen bekommt weitere 45 Millionen Euro vom Bund zur Förderung von Wasserstoffprojekten. Es geht um den Bau eines weiteren Elektrolyseurs zur Herstellung von Wasserstoff auf dem Gelände der Stahlwerke sowie um den Aufbau eines Leitungsnetzes. … Im Rahmen des Projektes Clean Hydrogen Coastline plant der Energieversorger EWE den Bau eines 50 Megawatt Elektrolyseurs,
  • Waldzustandserhebung 2023 verfügbar!
    Die Bäume in Deutschland leiden unter den Folgen der Klimakrise. Dürre und hohe Temperaturen – aber auch der Befall mit Parasiten – setzen den Wäldern zu. Die jährliche Waldzustandserhebung dokumentiert seit den 1980er-Jahren, wie sich der Wald unter den oben genannten Bedingungen verändert.